Frankreich
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Zwischen F und Sp

Pont de Suert - Vielha

Samstag, 8.9.
Weiterhin sind die Strassen breit und in sehr gutem Zustand und die Dörfer sind alle sehr sauber, man sieht kaum alte oder verfallene Gebäude. In Frankreich sieht das schon ein bisschen anders aus. Dafür gibts in Spanien, wie bereits erwähnt, sehr viele leerstehende Immobilien.

Die Gegend ist wunderschön und wir geniessen die Fahrt. Kurz vor Pobla de Segur machen wir an einem idyllischen kleinen Parkplatz halt und füllen unsere Wasservorräte an einem Brunnen auf. Das Wasser ist glasklar und immer wieder halten Leute an und füllen ihre Wasserkanister. Gleich nebenan plätschert ein Bächlein....ein perfekter Ort für eine ausgiebige Pause.

In Pont de Suert gehts wieder nordwärts, durch ein schönes Tal hinauf, bis wir wieder in Vielha sind. Ein grandioses Bergpanorama begleitet uns - herrlich! Auf den letzten Fotos sieht man Vielha und andere Retortenorte, die weiss Gott keine Verschönerung der Landschaft sind.





Am Lac d'O

Über den Col de Portillon gehts dann wieder zurück nach Frankreich. In Bagnères de Luchon wollen wir übernachten. Der dortige Womo-Platz ist aber völlig zugeparkt, da sind sicher gegen 30 Womos, und wir wollen uns nicht in eine (letzte) Lücke quetschen. Also weiterfahren – und zwar zum kleinen See nach Oô. Auch dort ist der Parkplatz überfüllt mit Autos und einigen Womos, so dass wir wieder ein Stück zurückfahren und an einem Bächlein auf einem P übernachten.
Herrscht jetzt noch eitel Sonnenschein, so beginnt es bald zu gewittern und in den nächsten Stunden giesst es fast pausenlos. Blitz und Donner wechseln sich ab...im Womo drinnen ist es so richtig gemütlich und angenehm warm.





Die Pässe

Sonntag, 9.9.
Kopieren/einfügen: Sonnenschein und wolkenloser Himmel! Heute stehen drei Pässe auf dem Programm. Der erste ist der Col de Peyresourde, knapp 1600 m hoch. Es hat wenig Verkehr und wir geniessen die Fahrt und den Blick auf die Berge. Wir überholen zahlreiche Fahrradfahrer, die verbissen in die Pedalen treten, schweissüberströmt mit roten Gesichtern keuchend den Berg erklimmen.



Col de Peyresourde



Col d'Aspin

Schon bald gehts hinunter nach Arreau und dann wieder hinauf auf den 1300 m hohen Col d'Aspin. Oben halten wir an, weil wir hoffen, auf unseren Freund Giorgi zu treffen, der zusammen mit zwei Freunden auf dem Motorrad von der anderen Seite her auf uns zuhält. Es klappt und wir freuen uns über die kurze Begegnung. Abgemacht war nichts, es ist also ein riesiger Zufall, dass wir zur selben Zeit am selben Ort sind.

Die Kuhherde, die hier frei herumlaufen darf, stört weder den Verkehr noch die Leute - es riecht höchstens je nach Wind ein bisschen streng.





Col du Tourmalet

Dann fahren wir weiter, hinunter nach Ste. Marie de Campan, wo die Strecke zum Col du Tourmalet (2115 m) ihren Anfang nimmt. Der Verkehr hat zugenommen und wir begegnen vielen Motorrädern und Autos und natürlich auch den Fahrradfahrern! Jeder, der die Tour de France verfolgt, wenn auch wie ich nur am Rande, kennt den Tourmalet. Die Strasse ist an vielen Stellen versprayt – die TdF-Fans lassen grüssen.

Vor der Passhöhe fahren wir noch durch einen Wintersportort namens La Mongie. Von hier aus könnte man mit einer Seilbahn auf den Pic du Midi de Bigorre fahren, aber mich macht das nicht so an. Auch La Mongie ist so ein grauenhafter Retortenort....Augen zu und durch!

Auf der Passhöhe gibts keinen Platz für gar nix. Sie ist verschwindend klein und wir können erst ein paar Meter darunter einen kurzen Fotostopp einlegen.

Hinunter gehts dann nach Luz St. Sauveur und dann südwärts nach Gavarnie.






Gavarnie

Die Schlucht zu unserer Rechten ist tief. Auf einer Brücke wird Bungy-Jumping angeboten und ich kann gerade noch siehen, wie jemand am Seil auf und ab schwingt. Die Fahrt ist spannend, führt dem Gavarnie-Fluss entlang durch malerische Dörfer. Schliesslich erreichen wir das Ende der Strasse und damit auch den Ort Gavarnie. Imposant erhebt sich um uns herum der Cirque de Gavarnie, der zweifellos ein schönes Wandergebiet ist.

Eine nette Parkplatzanweiserin empfängt uns und für 5 € können wir auf einem schön gelegenen Womo-Stellplatz übernachten. Wir geniessen den faulen Nachmittag an der Sonne.

Gegen Abend wird der Himmel stetig grauer und dunkler und dann prasselt einmal mehr der Regen aufs Womo und Donnergrollen widerhallt in den Bergen. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann noch ein doppelter Regenbogen!

Der Stellplatz hat sich gefüllt und viele Leute stehen draussen und fotografieren.